Extras

a´- b´ Mechanik

Einfacher und problemloser Anbau an Leitner & Kraus Instrumente!
Nach einer umfangreichen Testreihe mit hochkarätigen Klarinettisten können wir nun eine neue a‘- b‘- Mechanik vorstellen.
Diese funktioniert ohne zusätzliches bohren neuer Tonlöcher, wie es bei
b‘- Mechaniken sonst üblich ist. Sie ist verblüffend einfach konstruiert und absolut überzeugend im Klang. Es wird nur ein zusätzlicher Klappenhebel angebracht!

Bei Betätigung der Töne a‘ und b‘ wird der c‘‘‘- d‘‘‘ Triller mit angehoben, um diese Töne noch klarer
und voller erklingen zu lassen. Auch die ansonsten zum Teil unangenehmen Federkräfte der üblichen
b‘-Mechanik entfallen, da der Heber ohne Feder auskommt.

Abgesehen von neuen Klarinetten, die mit diesem Extra bei uns bestellt werden können, rüsten wir
exklusiv die von uns gebauten Klarinetten gerne nach.
Diese a‘-b‘- Mechanik haben wir uns gesetzlich schützen lassen.

V-System

Die Bezeichnung V steht für variabel.
Mit diesem System hat der Klarinettist nun die Möglichkeit, allein durch den Austausch der Birne, den Klang, Ansprache und Intonation selbst signifikant zu verändern.

Alle unsere Klarinetten in A, B und C, auch Boehmsystem, sind wahlweise als herkömmliches oder als V – Modell ohne Aufpreis erhältlich.

Unser V – System hat sich aufgrund seiner Vorteile über die Jahre in vielen namhaften Orchestern etabliert.

V- Modell

Tief Es – Verlängerung

Klarinettenprofis im Orchester benutzen einen Satz A/B – Klarinetten, wobei sie während eines Stückes oftmals von der A – auf die B – Klarinette und umgekehrt wechseln müssen. Findet dieser Wechsel nicht aus klanglichen oder technischen Gründen statt, sondern nur zu dem Zweck, kurzzeitig den tiefsten Ton der A – Klarinette anzugeben, ist dieser wenig beliebt. Zudem notieren gewisse Komponisten für die B – Klarinette das tiefe es, das es aber nicht gibt. Abhilfe schafft nun die tief Es-Verlängerung die es ermöglicht, auf der B-Klarinette den tiefsten Ton der A -Klarinette zu spielen und gleichzeitig auch weiterhin das tiefe e zu verbessern. Hierbei wurde Wert darauf gelegt, dass an der Klarinette selbst keinerlei Veränderungen stattfinden durften und mit ein paar Handgriffen immer wieder der Originalzustand des Instrumentes hergestellt werden kann.

Die Konstruktion verlängert den Korpus der B – Klarinette um ca. 5 cm, indem sie zwischen Unterstück und Schallbecher mittels einer Steckverbindung angebracht wird. Diese Tief – Es – Verlängerung besitzt zwei Klappen, die über einen Hebel, an dessen unterem Ende sich ein Schwenkstück befindet, wahlweise bedient werden können. Ist das Schwenkstück so eingestellt wie auf der Abbildung sichtbar, wird sich bei Betätigung die rechts befindliche Tief – E – Verbesserungsklappe öffnen. Wird das Schwenkstück umgestellt, so daß es nun die größere, links befindliche, offenstehende Klappe schließt, erklingt das tiefe es.

Bedient wird die Konstruktion dadurch, daß das obere Ende des Hebels, das eine Rolle aufweist, auf dem Gestänge der Daumen – Becher – Mechanik des Instrumentes aufliegt. Weitere Vorteile ergeben sich daraus, daß das langgegriffene h‘ (Kammerton a) nun aus einem Tonloch an der Vorderseite des Instrumentes heraus erklingt und A – Klarinetten – Format besitzt, sowie das b‘, das gegebenenfalls als Überblaston vom tiefen es langgegriffen gewählt werden kann.

Ein genereller Ersatz für A – Klarinetten kann und will diese Konstruktion nicht sein, sie kann jedoch dazu beitragen, das klarinettistische Leben manchmal zu vereinfachen.